Kirche : Kolpingsfamilie hat ihre Arbeit eingestellt
Nachrodt-Wiblingwerde. Das katholische Vereinshaus an der Hagener Straße wird auch weiterhin seinen Namen „Vereinshaus“ behalten. Der Vorschlag des Gemeinderates in der am Sonntag abgehaltenen Gemeindeversammlung von St. Josef, das Haus umzubenennen, fiel auf keinen fruchtbaren Boden.
Über 50 Mitglieder der katholischen Kirche in Nachrodt waren nach der Messe eben in dieses Vereinshaus gekommen, um sich über die zahlreichen Aktionen informieren zu lassen und die Berichte der zahlreichen Gruppen entgegen zu nehmen.
Trotz des überaus intakten Gemeindelebens in vielen Bereichen, haben sich zwei traditionsreiche Gruppen aufgelöst. So hat die katholische Gemeinde in Nachrodt keinen Kirchenchor mehr. Und ganz aktuell hat auch die Kolpingsfamilie ihre Arbeit eingestellt. Sein Vermögen von 1400 Euro stellte der Verein der Kirchengemeinde zur Anschaffung von neuen Gewändern für die Messdiener zur Verfügung. Pastor Hermann Josef Lösing stellte der Versammlung die neue Kleidung an Hand eines Fotos vor.
Die Berichte der Gruppenleiter wurde durch eine von dem Gemeinderatsvorsitzenden Johannes Fischer und Hans Wehr zusammengestellten Video-Präsentation ergänzt. Daraus ging hervor, dass elf Kinder getauft wurden und ebenso viele zur Kommunion gehen. Vier Paare wurden getraut und 15 Gläubige verlor die Gemeinde durch Tod. Sie wurden auf dem katholischen Friedhof in Einsal beerdigt.
Ein großer Erfolg sind stets die Ferienspiele, berichtete Michaela Seeling. Sie dankte dem Bürgerbusverein und dem CDU-Ortsverband für deren Spenden für die Aktion. Zu einem Ereignis würde jedes Mal der St. Martins-Umzug zählen, bei dem am Ende 500 Brezeln ihre Abnehmer finden.
Ein ansprechendes Programm bietet in jedem Jahr die kfd ihren Mitgliedern, berichtete Barbara Kerkmann. Neben ihren eigenen Veranstaltungen treffen sich die Nachrodterinnen zwei- bis dreimal jährlich auch mit den kfd-Frauen in Altena und Evingsen. Um die Arbeit der drei Gruppen in der Großpfarrei St. Matthäus künftig zu koordinieren, wird vom übergeordneten Verband die Bildung einer kfd-Pfarrkonferenz empfohlen, so Kerkmann.
„Unser Friedhof und der Erhalt unserer Friedhofskapelle ist derzeit nicht in Gefahr”, teilte Klaus Dieter Jocobsen mit. Sandra Schwieren, die Leiterin des St.-Elisabeth-Kindergartens, war mit allen Erzieherinnen erschienen. „Bei 14 Abgängen und bisher zehn Anmeldungen haben wir noch vier Plätze frei.“ Die Einrichtung ist dabei, die Zertifizierung als „Familienzentrum“ zu erlangen.
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Wir
feierten das Erntedankfest am Samstag, 03.10. bei Bauer Tacke mit einem
ökumenischen Gottesdienst gemeinsam mit Mitgliedern der evangelischen
Kirchengemeinde Wiblingwerde und der evangelischen Kirchengemeinde Nachrodt. Die
festlich geschmückte Scheune war bis auf den letzten Platz gefüllt. Für alle
Teilnehmer war dieser Gottesdienst ein großartiges Gemeinschaftserlebnis. Das anschließende
gemeinsame Mittagessen am Grill gab Raum für viele gute Gespräche.
St. Josef,
Nachrodt-Wiblingwerde 



